Das Silvesterkonzert im Konzerthaus Ravensburg
Die Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben (KBO) präsentiert im Silvesterkonzert unter der Leitung von Dirigent Benjamin Lack einen märchenhaften Jahreswechsel. Gerade die geheimnisvolle Zeit zwischen den Jahren lädt zu einer Reise in die Welt der Mythen und Märchen ein. Edvard Griegs berühmte Suite für Streicher „Aus Holbergs Zeit“ führt in den hohen Norden und lässt im Gewand einer klassisch-barocken Tanzsuite Kobolde, Trolle und andere Wesen lebendig werden. Maurice Ravel ist der Jubilar des Jahres 2025, sein Geburtstag jährt sich zum 150. Mal. Auch er hat mit „Ma Mère l’Oye“ (Meine Mutter, die Gans) eine Suite komponiert, die musikalisch in die Welt berühmter Märchen führt, die sich bei den Gebrüdern Grimm oder in der französischen Sammlung „Ma Mère l’Oye“ von Charles Perrault wiederfinden: „Dornröschen“, „Der kleine Däumling“, „Die Kaiserin von den Pagoden“ und „Die Schöne und das Biest“. Ravels Suite in der Bearbeitung von Paolo Fradiani erklingt an diesem Abend mit Klavier und Orchester.
Als Solist steht mit Christian Segmehl einer der profiliertesten klassischen Saxophonisten Deutschlands im Zentrum des Konzerts. Der preisgekrönte Virtuose wird mit dem Konzert „The Celtic“ des Briten Dave Heath in das mystische Reich der Kelten im Norden der Britischen Inseln vordringen. Die Suite für Alt-Saxophon und Klavier „Scaramouche“ von Darius Milhaud wird eigens für das Silvesterkonzert für Saxophon und Kammerorchester, mit Klavier, bearbeitet. Dieses freche und beschwingte Werk passt hervorragend zum feierlichen Programm.
Lenard Ellwanger, Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben e. V.
Silvesterkonzert
Mi 31. Dezember, Konzerthaus Ravensburg, 17 Uhr
AUSVERKAUFT!
Christian Segmehl, Saxophon
Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben
Benjamin Lack, Dirigent
Edvard Grieg: „Aus Holbergs Zeit“ Suite op. 40
David Heath: Konzert für Sopran-Saxophon und Streicher „The Celtic“
Darius Milhaud: „Scaramouche“-Suite für Saxophon und Kammerorchester
Maurice Ravel: „Ma Mère lÓye“, Bearbeitung von Paolo Fradiani
